Veranstaltungen

Kinoprogramm

Film und Vortrag

Führungen und Specials

Fotoworkshop

Filmreihe im Kino

Ausgewählte Werke, in denen die Farbe Rot auf ganz unterschiedliche Weisen zum Einsatz kommt, zeigt das Kino des Deutschen Filmmuseums in voller Länge. Themenspezifische Vorträge ergänzen die Reihe.

Filmreihe im August:
Werkschau Nicolas Winding Refn

Führungen und Specials

Öffentliche Einführung

Jeden Samstag um 15:00 Uhr. Treffpunkt: Ausstellungsfoyer 3. OG

Filmmuseum after work: AbendROT

Eine Einführung in das rote Universum der Filme und ein anschließender Rundgang läuten den Feierabend ein. Bei einem roten Sommerdrink lässt sich im Anschluss der Blick auf die Frankfurter Skyline im sommerlichen Abendlicht genießen.

  • 9. August 2017, 19 Uhr

Mit freundlicher Unterstützung von Weindepot in der Schweizer Straße, Frankfurt-Sachsenhausen

Nächster Termin:
Mittwoch, 9. August, 19 Uhr

Eintritt: 7 Euro
(5 Euro ermäßigt)

 

Finissage: ApeROTivo

Die letzte Gelegenheit, in die Welt der Filmfarbe Rot einzutauchen – und Hintergründe zur Ausstellung aus erster Hand zu erfahren: Kuratorin Stefanie Plappert erläutert in einer Einführung ihre Ideen zum Projekt ROT im Film, bevor Besucher/innen sich inmitten der Filmprojektionen noch einmal der Wirkung einer Farbe hingeben können. Weil Sonntag ist, dürfen auch schon mal nachmittags die Korken knallen: Zum ApeROTivo werden im Ausstellungsfoyer Knabbereien und erfrischende Drinks serviert.

  • 13. August 2017, 17 Uhr

Die Ausstellung hat an diesem Abend bis 20 Uhr geöffnet!

Eintritt: 7 Euro
(5 Euro ermäßigt)

VERGANGENE VERANSTALTUNGEN

Rotes Museumsufer: Rot in der Kunst. Themenführungen im Städel Museum

Donnerstag, 20. Juli, 19:00 Uhr
Städel Dialog: Kontrastreich. Rot begegnet Grün (Alte Meister treffen auf Kunst der Moderne). Kunstexpert/innen diskutieren über Werke im Städel Museum
Mehr zum Städel Dialog

Städel Museum, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt

Die Teilnahme an allen Angeboten ist im Eintrittspreis des Städel Museums enthalten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

In Kooperation mit

Rotes Museumsufer: “Der rote Faden“. Themenführung im Weltkulturenmuseum

Welche Rollen die Farbe Rot in verschiedenen Kulturen einnimmt, zeigt die aktuelle Sonderausstellung „Der rote Faden“ im Weltkulturenmuseum (bis 27. August). Vanessa von Gliszczynski erklärt, wie man in Indonesien rot färbt und welche Bedeutungen mit der Farbe verknüpft sind.

Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29, 60594 Frankfurt

im Anschluss:
OPERA JAWA
Indonesien/Österreich 2006. R: Garin Nugroho
In OPERA JAWA inszeniert Garin Nugroho Szenen des traditionellen javanischen Tanztheaters in einem zeitgenössischen Setting. Die Farbe Rot wird teils mit javanischen, teils mit europäischen Bedeutungskontexten verknüpft. Mit einer Einführung von Stefanie Plappert (Deutsches Filmmuseum) und Vanessa von Gliszczynski (Weltkulturen Museum)

Deutsches Filmmuseum, Schaumainkai 41, 60596 Frankfurt am Main

Mittwoch, 21. Juni, 19 Uhr

Eintritt Führung: 7 Euro / 3,50 Euro ermäßigt
Eintritt Kino:  7 Euro / 5 Euro ermäßigt

DREHORT FRANKFURT: Stadtfotografie im Zeichen der Farbe ROT

Fotoworkshop mit Ragnar Knittel
Eine spannende fotografische Spurensuche nach der Farbe ROT in Frankfurt: Als Signalfarbe und in faszinierenden Architekturen, als Hinweis auf Gefahren und auf animierenden Leuchtreklamen des Bahnhofsviertels bei Nacht. Typische Filmausschnitte dienen als Inspiration, und Fotograf Ragnar Knittel verrät Tipps & Tricks, wie die Farbe ROT fotografisch wirkungsvoll eingesetzt werden kann.

  • Freitag, 9., bis, Sonntag, 11. Juni

Kurszeiten: Freitag 18 bis 21 Uhr, Samstag 13 bis 21 Uhr, Sonntag 11 bis 16 Uhr
Kosten:  100 Euro
Anmeldung und Information:
Tel: 069/961 220 223 (Mo bis Fr, 10–15 Uhr), museumspaedagogik@deutsches-filminstitut.de

Barbara Flückiger: “Douglas Sirk. Ein Individualist in Technicolor“

Zum Stil von Douglas Sirk ist viel veröffentlicht worden. Am Beispiel von ALL THAT HEAVEN ALLOWS betrachtet Barbara Flückiger das Werk des deutsch-amerikanischen Regisseurs erstmals im Kontext des Technicolor-Systems: Wie machte Sirk, dessen starke, charakteristische Handschrift zahlreiche Filmemacher/innen beeinflusste, sich das kulturell und institutionell etablierte Technicolor zunutze, welche ästhetische Dimension und Wirkung erzielte er?

Barbara Flückiger ist Professorin für Filmwissenschaft an der Universität Zürich und forscht unter anderem zu digitalen Medien, Filmfarbe und historischen Farbfilmprozessen. Sie untersucht systematisch die Interaktion zwischen Technologie und Ästhetik von Filmfarben.

Film:
ALL THAT HEAVEN ALLOWS
USA 1955. R: Douglas Sirk

Dienstag, 6. Juni, 20:30 Uhr

Eintritt: 9 Euro, 7 Euro ermäßigt

Rotes Museumsufer: Rot in der Kunst. Themenführungen im Städel Museum

Donnerstag, 20. April, 18:30 Uhr
Abendführung: Der gemalte Vorhang. Der Metzler-Saal in Purpurrot
Mehr zur Abendführung im Städel

Film und Vortrag: THE RED SHOES

Susanne Marschall erklärt, wie Michael Powells und Emeric Pressburgers Ballettfilm THE RED SHOES von 1948 mithilfe des Farbfilmverfahrens Technicolor zu einem avantgardistischen Kunstwerk wurde. Im Anschluss sieht das Publikum den Klassiker auf der großen Leinwand.

Dienstag, 14. März, 20:30 Uhr

Eintritt: 9 Euro, 7 Euro ermäßigt

Ulrich Rüdel: Leuchtendes Schweigen, historische Stummfilmfarben. DAS RÄTSEL VON BANGALOR

So, wie das stumme Kino nie stumm war, sondern nur schweigend, so waren auch die Bilder des frühen Kinos selten schwarzweiß. Bei der häufigsten Methode der Färbung, der Farbstoffvirage, tauchte man im übertragenen wie auch im Wortsinne das schwarzweiße Silberkorn-Filmbild in Farbe; Nächte wurden blau, Feuer tiefrot, Innenszenen strahlten rotorange oder bernsteinfarben: Farbstoffe, Farben, die die Filmrestaurator/innen seit den 1980er Jahren in den verschiedensten Verfahren haben wiederauferstehen lassen. Das orange viragierte halbminütige Stummfilmfragment DAS RÄTSEL VON BANGALOR – die einzigen überlieferten bewegten Bilder der Schauspielerin Gilda Langer – wurde 2010 analog, digital, sowie per Hand nach historischen Färberezepten eingefärbt und verglichen. Ein Vergleich der verschiedenen Versionen bietet aufschlussreiche Bilder zur Farbe im Film.

Ulrich Rüdel ist Chemiker und Professor für Konservierung und Restaurierung mit dem Schwerpunkt moderne Medien an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. Er forscht und arbeitet in den Bereichen Filmrestaurierung, analytische Chemie und Farbwissenschaft.

Film:
DAS RÄTSEL VON BANGALOR
Deutschland 1918
R: Alexander von Antalffy, Paul Leni

Freitag, 14. Juli, 20:30 Uhr

Eintritt: 9 Euro, 7 Euro ermäßigt

Anke Mebold: Rot aber tot. Obsolete Farben im Film

In den ersten drei Jahrzehnten der Filmgeschichte wurden Farbfilme produziert, indem man schwarzweißen Bildaufzeichnungen nachträglich Farbe auftrug. Tausende Einzelbilder der 35mm-Filme wurden durch Hand- und Schablonenkolorierung, Tinting und Toning polychrom. Die Pracht-entfaltung farbiger Bilder ermöglichte Reiseerlebnisse, tiefe Eindrücke und magische Momente im Kinodunkel. Frühe Farbfilme aus dem Filmarchiv des Deutschen Filminstituts machen die Farbenvielfalt im Kino vor 1930 greifbar.

Anke Mebold studierte Media Arts und ist Filmrestauratorin am Deutschen Filminstitut. Im Zuge einer großen Digitalisierungsoffensive arbeitete sie seit 2013 im Deutschen Filminstitut an zahlreichen Projekten maßgeblich mit.

Filme:
AN ATLANTIC VOYAGE VON HAMBURG ZU DEN NIAGARAFÄLLEN MIT SCHNELLDAMPFER KAISER WILHELM II (DE 192? / GB 1903 / FR ca.1907)
WIEDERBEBLEBUNG VON SCHEINTOTEN (DE ca. 1921)
DAS LEBEN DER PFLANZE VON DER BLÜTE ZUR FRUCHT (Kompilationsfilm, DE vor 1925)
LIEBE IM TIERREICH (Kompilationsfilm, DE vor 1925)
KOLKO, DIE GESCHICHTE EINES RÜBENPROTESTS (DE 1926)

Freitag, 21. Juli, 20:30 Uhr

Eintritt: 9 Euro, 7 Euro ermäßigt